Würth Handwerksprojekt schafft neuen Treffpunkt im Schulhof
Unsere Achtklässler planen und bauen im Würth-Projekt „Mach Was!“ eine Sitzbank – unterstützt von regionalen Partnern
Bereits bei der Planung der Außenanlagen entstand die Idee einer Sitzgelegenheit rund um den Baum im Schulhof. Diese konnte zunächst nicht umgesetzt werden – und wurde nun im Rahmen eines schulischen Projekts realisiert. Nachdem die Schule bereits im Dezember für die Teilnahme am Würth-Handwerkerwettbewerb „Mach Was!“ ausgewählt worden war, ist das Projekt nun erfolgreich umgesetzt worden.
Im Rahmen des Wettbewerbs haben Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Gemeinschaftsschule Neubulach unter der Leitung von Techniklehrer Simon Bender eine hochwertige Sitzbank geplant und gebaut. Das Projekt wurde von der Stiftung Würth mit 1.000 Euro für Materialkosten gefördert, zusätzlich unterstützte der Förderverein der Schule das Vorhaben.
Entstanden ist dabei weit mehr als ein funktionales Möbelstück. Die neue Sitzgelegenheit wertet den Schulhof sichtbar auf und wird langfristig ein zentraler Treffpunkt im Schulalltag sein. Zugleich steht sie für einen Gedanken, der über den Moment hinausweist: Die Schülerinnen und Schüler haben hier etwas geschaffen, das bleibt.
„Die Bank ist stabil, hochwertig gebaut und auf Dauer angelegt. Ich freue mich schon darauf, in 15 oder 20 Jahren mit meinen jetzigen Achtern hier bei einem Klassentreffen wieder gemeinsam unter dem Baum – auf unserer Bank – zu sitzen.“ (Simon Bender, Projektleiter und Techniklehrer)
Das Projekt ist Teil des bundesweiten Würth-Handwerkerwettbewerbs „Mach Was!“, an dem jedes Jahr zahlreiche Schulen teilnehmen. Die Gemeinschaftsschule Neubulach hat es mit ihrem Projekt in die nächste Wettbewerbsrunde geschafft und darf sich damit berechtigte Hoffnungen auf eine Platzierung unter den besten Teams machen. Nach Abschluss der Projektphase folgt zunächst ein Online-Voting, bevor eine Fachjury im Mai die Gewinner ermittelt. Die Preisverleihung findet traditionell Ende Juni in Künzelsau statt. Die Schülerinnen und Schüler blicken dem Ausgang des Wettbewerbs daher mit Spannung entgegen – nicht zuletzt, weil neben der Anerkennung auch weitere Preisgelder vergeben werden.
Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern: Der Neubulacher Zimmereibetrieb Benjamin Roller, der Landschaftsarchitekt Volker Häusler sowie das Bauamt der Stadt Neubulach begleiteten das Projekt fachlich. Bauamtsleiter Herr Schlecht gab darüber hinaus Einblicke in seine tägliche Arbeit und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern eine praxisnahe Begegnung mit beruflichen Perspektiven.
Damit verbindet das Projekt handwerkliche Arbeit mit Berufsorientierung in besonderer Weise. Die Jugendlichen erleben nicht nur, wie ein Bauprojekt entsteht, sondern lernen zugleich unterschiedliche Berufsfelder aus erster Hand kennen.
Schulleiter Dominik Bernhart sieht darin einen zentralen Ansatz der Schule: „Wir möchten Unterricht und Praxis bewusst miteinander verbinden. Projekte wie dieses zeigen, dass Lernen besonders nachhaltig ist, wenn es an konkreten Aufgaben und echten Herausforderungen ansetzt.“
Mit der fertiggestellten Bank ist nicht nur eine sichtbare Aufwertung des Schulgeländes gelungen, sondern zugleich ein Beispiel dafür entstanden, wie mit Engagement, Kooperation und handwerklichem Einsatz nachhaltige Lösungen geschaffen werden können.