Löschen will gelernt sein: Kollegium der GMS Neubulach macht Ausbildung zum Brandschutzhelfer

„Was tun, wenn’s brennt?“ oder besser noch: „Was tun, damit Brände gar nicht erst entstehen?“ Solchen Fragen und Themen rund um den Brandschutz kommen an der GMS Neubulach insgesamt ein hoher Stellenwert zu. Im Projekt „Feuerwehr macht Schule“ lernen die Schüler/innen in einer AG wie Brände verhütet und auch gelöscht werden können. Doch am Mittwochnachmittag (27.06.2019) lief es irgendwie anders und einer der Sechstklässler fragte bei Oliver Schaible, seines Zeichens Abteilungskommandant der Feuerwehr Neubulach nach: „Ja wie jetzt, lernen die Lehrer jetzt also das, was wir schon können?“ Im Kern hatte er nicht unrecht. Denn ein Großteil des Kollegiums unterzog sich – den hohen Temperaturen zum Trotz – der Ausbildung zum Brandschutzhelfer.

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Erkundung verschiedener Aspekte der Feuerwehrtechnik, unter anderem das Anlegen und Ausprobieren einer kompletten Schutzausrüstung mit Atemschutzgerät – was nicht nur wegen der ohnehin saunahaften Temperaturen nochmals eine ganz besondere Erfahrung darstellte.

„Es war schon immer ein Traum von mir, auch mal die Lehrer zum Schwitzen zu bringen. Ich denke das ist uns bei der heutigen Weiterbildung eindrücklich gelungen“ schmunzelt Abteilungskommandant Oliver Schaible und betont: „Uns als Feuerwehr liegt es sehr am Herzen, auch die Lehrkräfte und die Schulleitung gut auf mögliche Gefahrensituationen vorzubereiten. Eine schnelle Reaktion im Brandfall bringt Sicherheit für die Kinder in der Gemeinschaftsschule, es hilft aber auch größeren Schaden von Einrichtungen und Gebäuden abzuwenden."

Das Kollegium bedankt sich bei Oliver Schaible und Kevin Keppler herzlich für den gelungenen Weiterbildungsnachmittag und ist sich nach den erhaltenen Einblicken mehr denn je darüber im Klaren, wie viel Respekt wir der Arbeit und den Leistungen unserer Feuerwehrleute entgegenbringen!

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