Gelbwestenproteste in Neubulach? Nein, es ist die Aktion „Sicherheit auf dem Weg zur Schule“

Das Problem sind dabei Elterntaxis, die teilweise in den Bushaltestellen halten (trotz des gut sichtbaren Schildes mit dem absoluten Halteverbot) und aber auch solche, die in Bereichen halten in denen es zwar nicht verboten, wohl aber ungeschickt ist, z.B. zwischen Sperberweg und der eigentlichen Bushaltestelle, oder direkt vor dem Kunstrasenplatz (siehe nachfolgende Abbildung). In der Aktionswoche haben wir diese haltenden Eltern angesprochen und darum gebeten, bitte künftig die Parkplätze vor dem Tennisplatz anzufahren. Dies trägt wesentlich zur Entlastung der Situation an der Bushaltestelle bei und es ist für die aussteigenden Kinder selbst wesentlich sicherer da sie die Straße nicht noch einmal queren müssen, wie sie es beim Halten vor dem Kunstrasenplatz tun müssen. In einigen Fällen von besonders dreistem Halten im absoluten Halteverbot haben wir auch Anzeige erstattet.

 

Die Abbildung zeigt das absolute Halteverbot (rot), die Stellen, an denen das Halten zwar nicht verboten aber ungeschickt ist (gelb) und die Parkplätze vor dem Tennisplatz (blau), die wir als Haltemöglichkeit für Elterntaxis empfehlen.

 

Bislang eingefahrene Gewohnheiten zu verändern ist schwer. Dennoch halten wir an dieser dringenden Bitte fest und zwar im Interesse aller Schüler/innen, aber auch in dem Ihrer eigenen Kinder! Es mutete fast schon widersinnig an, dass uns eine Mutter (die vor dem Kunstrasenplatz angehalten hatte) erklärte, sie bringe schließlich ihr Kind mit dem Auto zur Schule, damit es einen sicheren Schulweg habe. Dass ihr Kind aber die enge und zu diesem Zeitpunkt stark frequentierte Straße an einer unübersichtlichen Stelle queren musste, an der gerade mehrere Busse am An- und Abfahren waren, mehrere Elterntaxis standen und dann auch noch ein Kipplaster (der von der Baustelle am Edeka kommend) um die Kurve zog, wollte sie als Gefährdung ihres eigenen Kindes nicht wahrnehmen!

Für alle Eltern, die sich vielleicht fragen, warum wir die Aktion nur in der Friedrich-Duss-Straße und nicht an der Mathildenschule durchgezogen haben: Es war der Auftakt und wir wollten erst einmal sehen, wie die Beteiligung und die Resonanz darauf ausfallen. Wir wissen um die Problematik an der Mathildenschule und planen im neuen Jahr auch dort eine ähnliche Aktion durchzuführen. Nichtsdestotrotz möchten wir auch hier schon einmal die Bitte an die „Mathilden-Elternschaft“ erneuern, den Lehrerparkplatz als solchen zu respektieren und nicht „drive-in“-mäßig mit dem Elterntaxi direkt vor die Schultüre zu fahren. Darüber hinaus ist auch an der Mathildenschule das Halten an den Bushaltestellen hochproblematisch.

 

Wir danken an dieser Stelle allen freiwilligen Helfer aus Elternschaft, SMV und Kollegium und hoffen, dass die Aktion auch von einer gewissen Nachhaltigkeit begleitet ist!

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