Erneute Auszeichnung MINT-freundliche Schule
Ausgezeichnetes Forschen: GMS Neubulach erneut für erfolgreiche MINT-Bildung geehrt
An der Gemeinschaftsschule Neubulach wird von Beginn an experimentiert und geforscht. Ob an Projekt- und Thementagen, im Unterricht oder bei anspruchsvollen Forschungsprojekten: Die Schülerinnen und Schüler sollen Zusammenhänge nicht nur kennenlernen, sondern selbst untersuchen und ihr Wissen praktisch anwenden. Für diesen Ansatz wurde die Schule nun zum dritten Mal in Folge als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet.
„An vielen Schulen werden MINT-Bildung und Leistung noch immer zu stark auf auswendig gelerntes Prüfungs- und Faktenwissen reduziert. Unser Konzept zielt dagegen darauf ab, konsequent Gelegenheiten für praktisches Lernen zu schaffen, ohne die Theorie aus dem Blick zu verlieren“, erklärt Christian Zachrich (IMP- und Biologielehrer).
Dahinter steckt mehr als die Begeisterung einzelner Lehrkräfte. Ein schuleigenes MINT-Curriculum verbindet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik über alle Klassenstufen hinweg mit praktischen Projekten und außerschulischen Lerngelegenheiten.
Wie weit das führen kann, zeigen die Erfolge bei „Jugend forscht“. Seit drei Jahren ist die Gemeinschaftsschule beim Landesfinale vertreten und hat dort bereits alle Podestplätze erreicht. Dahinter stehen Jugendliche, die eigene Fragen verfolgen, Rückschläge aushalten und manchmal monatelang an einer Lösung arbeiten.
Die Forschungsarbeit ist fest im Schulalltag verankert und sie findet auch auf höchster Landesebene Anerkennung: Am 16. November wird Kultusminister Andreas Jung (CDU) die Gemeinschaftsschule besuchen und als baden-württembergische ‚Jugend forscht – Schule 2026‘ auszeichnen.
Besonders wichtig sind dabei die zahlreichen Bildungspartner der Schule. „Unser Bildungsauftrag ist es, junge Menschen auf das Leben nach der Schule vorzubereiten – und darauf, ihr Fachwissen auch praktisch anzuwenden. Unsere Partner aus Unternehmen und Hochschulen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie bringen echte Fragestellungen und aktuelle fachliche Expertise in den Unterricht. So bleibt Schule nah an der Lebenswirklichkeit und wir können häufig weit über die Anforderungen der Bildungspläne hinausgehen“, erklärt Konrektorin Nadine Waidelich.
Wie anspruchsvoll diese Zusammenarbeit sein kann, zeigt das kürzlich im Schwarzwälder Boten vorgestellte CanSat-Projekt: Gemeinsam mit der Hochschule Karlsruhe entwickeln Zehntklässler einen Mini-Satelliten, der im Ernstfall Notsignale von Schiffen empfangen und weiterleiten soll.
Wie viel Begeisterung für MINT in Neubulach steckt, wird am 2. Februar 2027 bei der dritten MINT-Nacht wieder besonders deutlich. Schule und Bildungspartner stecken bereits mitten in den Vorbereitungen und freuen sich darauf, mit vielen Jugendlichen die Neugier und Freude am Forschen und Experimentieren zu feiern.
„Die erneute MINT-Auszeichnung ist für uns ein zusätzlicher Motivationsschub.
Es freut uns sehr, dass unsere Arbeit auf diese Weise wahrgenommen und gewürdigt wird“, erklärt Schulleiter Dominik Bernhart.